Erfahrungsbericht: SimReportsRP

 

Dieses Mal berichte ich über einen von Spielern betriebenen Server für GTA 5 auf Basis von FiveM. Meine Erlebnisse auf dem Server von SimReportsRP sind keine Fiktion, sondern nackte Realität und das meiste wurde auch stichfest belegt. Es gibt eben Dinge, die sind für einen Erwachsenen, der mit „beiden Beinen“ (Berufstätig, Verheiratet usw.) im Leben steht, unvereinbar und genau da ist wohl der „wunde Punkt“ getroffen…

 

Fangen wir vorne an

Ich hatte mal etwas mehr Freizeit und konnte etwas mehr Spielen. Meine Intention war ursprünglich, etwas „GTA Online“ zu spielen. Nachdem ich aber in zwei Sessions auf „Modder“ traf, die einem das Spiel absolut vermiesten, war mein Bedarf vom normalen Online-Modus gedeckt. Ohnehin ist die Nutzung derartiger Tools zum Cheaten nicht nur gemäß Nutzungsbedingungen verboten, sondern auch unfair gegenüber den anderen Spielern (Stichwort: Unlauterer Spielvorteil), zumal auch ein amerikanisches Gericht das Verbot unterstreichte und die Take Two mitsamt Rockstar jeden Modder eiskalt anzeigen und verklagen.

Doch seien wir mal ehrlich, das klassiche GTA Online ist mit fiktiven (und teils fliegenden) Fahrzeugen und – insbesondere – der permanenten Geldgier (Kaufe X, verbessere Y, …) immens „verunstaltet“ worden, dass es nur wenig Spaß macht. Der Charme und Charakter des Spiels wird im Multiplayer geringfügig bis gar nicht wiedergegeben. Die Waage zwischen Kosten und Nutzen ist auch – nach meiner pesönlichen Meinung – nicht gegeben.
Die grundlegende Frage, die ich mir aufgrund der Entwicklung stelle: Ist GTA nun ein fiktives Rennspiel, womit besonders Minderjährige angesprochen werden sollen (was in absolutem Widerspruch zur USK 18-Freigabe steht und die Erziehungs- bzw. Sorgeberechtigten Eltern allesamt nur Matsche in der Birne haben), oder ist es ein Action-EgoShooter mit leicht dramatischen Tendenzen, indem (mehrere) kriminelle Individuen gespielt werden? Irgendwie nahm die Entwicklung des Online-Modus im Laufe der Zeit eine völlig falsche Richtung…

Ich dachte mir jedenfalls, ich spiele Offline (im SinglePlay) und teste ein paar MODs aus, denn dazu bin ich auch noch nie gekommen. Vielleicht einen Polizei-MOD und gehe auf Streife? Schauen wir doch mal…

 

Statt MODs fand ich eine Multiplayer-Alternative

Es gibt doch tatsächlich von Spielern betriebene Server. Basis hierfür ist der MOD namens FiveM. Es hebelt, je nach genutzter Verknüpfung zum Spielstart, das reguläre „GTA V“ und „GTA V: Online“ aus und lädt im Falle der Multiplayer-Anwendung die Dateien des angepeilten Multiplayer-Servers. Der FiveM-Spielclient muss natürlich zuvor gedownloadet, installiert und dann das Spiel direkt darüber – statt über den regulären GTA V-Launcher, – gestartet werden. Klingt einfach und ist es auch.

 

„Das klingt interessant“, dachte ich mir!

Der erste Server, auf den ich spawnte, hatte überhaupt keinen KI-Verkehr. Trotz Aktivität von rund 20 Spielern wirkte es absolut trostlos und von „Rollenspiel“ war für mich hier keine Spur zu sehen. Das geht gar nicht, also verließ ich den Server und ging auf einen Anderen.

Mit meinem zweiten Versuch hatte ich  dann schon mehr Glück: Ich landete auf dem Server von SimReportsRP. Schon die Ladeseite machte optisch was her und der erste Eindruck des Servers war auch nicht verkehrt. In ihrem Discord konnte ich parallel nachlesen, dass sie vorher schon einen Rollenspiel-Server auf Basis eines anderen Systems (vRP) betrieben und kürzlich auf „ESX“ umstellten, weshalb der Server noch als BETA-Version definiert wurde (Beleg). Das kam mir als „Neuling“ sehr gelegen, auf einen „unfertigen“ Server zu kommen, denn so ist einfacher, sich dort zurechtzufinden, da alles erst nach und nach eingebunden wird.

Zunächst irrte ich etwas herum, erkundete die Gegend und lotete die Möglichkeiten aus, bis ich für ein kleines Päuschen am Straßenrand stand. Ein Polizeiauto fuhr vorbei und hielt ein Stück von mir entfernt, an einer nahegelegenen Tankstelle. Der Polizist stieg aus und kam in meine Richtung gelaufen. – Ich dachte schon „Ohje, hast du jetzt irgendwas unwissentlich verbockt?“.

Der Polizist, „Avitamin“ genannt, ist zufällig auch einer der Admins des Servers und wollte eigentlich nur wissen, ob ich klar komme oder Hilfestellung benötige. Damit war der Ersteindruck des Admin-Teams doch sehr positiv. Gleichwohl ist anzumerken, dass nicht sonderlich viel los war, d.h. der Polizist konnte sich diese Zeit mangels Einsätze nehmen.

So gab es direkt eine kleine Hilfestellung (wie z.B. zur Aktivierung des Mikrofons InGame), etwas Kapital für einen Führerschein und eine kostenlose Mitfahrt zur Fahrschule, um den Führerschein machen zu können, so dass es keine groben Einschränkung in der Berufswahl gibt.
Den Führerschein machte ich direkt. Zu dem Zeitpunkt waren die Fragen noch auf Englisch und auf die amerikanische Straßenverkehrsordnung bezogen, d.h. man musste etwas umdenken, aber Dank der von mir regelmäßig verfolgten Videos von FGH Vlog und MircoAufAchse – Truck TV Amerika (YouTube) war das für mich ein Kinderspiel. Inzwischen sind die Fragen auch Deutsch und auf Basis der deutschen StVO.

Danach ging es jedenfalls zum Arbeitsamt, ein Job musste her.

 

Einstieg ins virtuelle Berufsleben

Ich begann meine Karriere als Taxifahrer. Leider hatte ich aber trotz guter Aktivität auf dem Server nur äußerst wenig Fahrgäste und bei ca. 200€ Lohn war es auch keine nennenswerte Möglichkeit, um Kapital (zum Beispiel für ein Haus) anzuhäufen.

Inzwischen können sich die Spieler ein TAXI-Fahrzeug beim Autohändler selbst kaufen, womit der Weg zur Zentrale erspart bleibt (d.h. immer an einer öffentlichen Garage ausloggen, damit nach einem Login das Fahrzeug direkt bezogen werden kann); insbesondere nach einem Serverneustart kommen nämlich die meisten „Dispatches“ (TAXI-Rufe) rein, aber ich musste jedes Mal erst zur TAXI-Zentrale und vorher selbst mein Fahrzeug holen, um dort hin zu kommen. Bis ich dann „arbeitsbereit“ war, hatten sich die Anfragen erledigt und ich fuhr einfach nur spazieren, in der Hoffnung, dass im nächsten Augenblick ein TAXI-Ruf reinkommt.

Nach drei InGame-Tagen (in Echtzeit in etwa 5 Stunden) und mehr sinnlosem Herumfahren statt Fahrgäste zu transportieren, wurde es Zeit für einen Jobwechsel:
Als Nächstes nahm ich den Job als Schlachter (oder ist „Metzger“ richtiger?) an. Wie vom System verlangt, fuhr ich also mit dem LKW vom tiefsten Süden der Map gaaanz hoch in den Norden zum Schlachthof (unterwegs folgte natürlich noch ein Reifenplatzer), betrat dort die Markierung, drückte E und es erschien eine Anzeige (erhältst XYZ [irgendwelche Komponenten des Arbeitsgangs]). Dann verließ ich die Markierung, betrat sie neu und… ich erhielt noch einmal etwas … und irgendwann teilte das Spiel mit, dass mein Inventar voll wäre. Ich durchlief also die übrigen Arbeitsgänge und wiederholte dort meine Betreten-Verlassen-Betreten…-Arbeitsgänge (und bekam langsam einen Drehwurm), doch am Ende kam trotz meines Durchlaufens aller Arbeitsgänge nicht genug Fleisch zusammen, um den „Auftrag“ abschließen zu können. Ich scheiterte kläglich daran.

Ich weiß bis heute nicht, ob die Limitierung der Gesamtzahl im Inventar zu gering ist (in dem Fall wäre es technischer Fehler) oder ob es, wenn ich in der Markierung einfach stehengeblieben wäre und gewartet hätte, dann geklappt hätte (würde aber mit der „Inventar voll“-Meldung kollidieren, ergo ist ein technischer Fehler wahrscheinlicher).

 

Fehler melden und Verbesserungsvorschläge?

Ich meldete es jedenfalls auf dem Discord im entsprechenden Bereich als Fehler, aber die Antwort des Serverbetreibers war eher emotionaler und persönlicher Natur statt sachdienlich und für mich hilfreich. Ich wurde sogar als „Lügner“ betitelt (nur mit anderen Worten ausgedrückt in „was du grade alles schreibst ist zum Teil vollkommen falsche Aussagen“, Beleg). Statt mich als Spieler mit in die Meldung einzubeziehen, wo sich im Rahmen der Kritik doch auch angeboten wird, gab es weitere Aussagen wie „[Wann] soll ich für jeden Job eine Anleitung schreiben? […]“. Das klingt vorwurfsvoll, wie als wenn ich persönlich für seine Freizeitgestaltung verantwortlich wäre, zumal auf die Meldung an sich gar nicht Näher eingegangen und diese auch nicht weiter analysiert und untersucht wurde, ob es tatsächlich ein Problem gibt. Es wurde einfach geleugnet und damit war ess erledigt. Tolle Hilfestellung, ich fühlte mich missverstanden und ignoriert. Wichtiger war wohl das Funktionieren ihrer besonderen Jobs („Whitelist-Jobs“), auf die ein „Neuling“ wie ich keinen Zugriff hat.

Im späteren Verlauf gab es dann auch noch ein Nachgespräch auf dem Teamspeak und auch dort musste ich mir etwas anhören wie: „Die Jobs funktionieren alle, wir haben sie alle selbst gemacht. […] Aber wie du im Job klarkommst, musst du selbst herausfinden, denn das müssen wir genauso tun. […]“

Anstatt mit eigenen Kompetenz und Erfahrung zu vermitteln und helfen, indem der Werdegang, wie sie den Test bis zum Erfolg ausgeführt haben, kurz erläutert wird (denn sie haben es schließlich – nach eigener Aussage – auch „selbst gemacht“, ergo selbst programmiert), teilten sie ihre Erfahrung nicht mit mir. Nach dem rund zehnminüten Gespräch, was eher ein Monolog des Chefs in einem sehr herablassenden Tonfall war, denn die Gelegenheit etwas zu sagen, hatte ich kaum, war ich faktisch „NULL Komma NICHTS“ schlauer als vorher…

Wer etwas „selbst macht“, also programmiert, der sollte doch wohl auch mit Expertise glänzen können. Aber das „musst du selbst herausfinden, debn das müssen wir genauso tun“ widerspricht der ersten Aussage gänzlich. Also hat sich hier der Betreiber in Widersprüche verstrickt, nämlich zunächst sich die Federn für die Job-Erstellung eines dritten MOD-Autors einhamstern zu wollen und im nächsten Atemzug dann die eigene Inkompetenz zuzugeben. Herrlich…

 

Fortsetzung meiner Job-Karriere

Ich ging aufgrund des vorhergehenenden Ereignisses in den nächsten Job über, dieses Mal als „SatRun“-Fahrer (die Aufschrift auf dem Fahrzeug ist in diesem Wortlaut, jobtechnisch wird es als „SATURN-Auslieferungsfahrer“ [oder so ähnlich] betitelt).

Permanente Reifenplatzer waren hier an der Tagesordnung, sie trübten den Spaß in nicht geringem Maße. Ich verdiente knapp über 200 Euro pro virtuellen Lohnzyklus und bekam nach Abschluss meiner Auslieferungstour noch einen Geldbonus zwischen 1.000 und 2.500 Euro (die Gehälter waren noch nicht angepasst, es kann sich daher inzwischen geändert haben). Das konnte sich zwar schon besser sehen lassen als der Job des Taxifahrers, aber ich zahlte pro Reifenplatzer i.d.R. 1.500 Euro an den ADAC-Mitarbeiter, weshalb ich am Ende der langen Tour nur kaum Einkommen erwirtschaftet hatte und mir das ganze doch nicht lohnenswert erschien (zu diesem Zeitpunkt konnte der ADAC-Spieler frei bestimmen, wie viel er nimmt). Auch kollidierten die Touren häufig mit dem Zeitpunkt der alle 6h stattfindenden Serverneustarts, was immens störend war. Ein Neustart im Zeitraum der aktivsten Spielernutzung, zwischen 15:00 Uhr und 23:00 Uhr, ist doch logischerweise denkbar ungünstig gewählt!
Es konnte aber im Vorfeld einkalkuliert werden und so war es immerhin möglich, abzuwägen, ob ein Fahrtantritt noch lohnt (ansonsten steht man irgendwo in der Pampa nach dem Neustart und falls auch kein Taxifahrer online ist, gibt es eine „schlechte Laune“-Garantie).

Der „glückliche“ Reifenplatten

Diesen Job hatte ich nun ein paar Tage inne. Am 10.11.2018 kam es – wie so oft – zu einem Platten, also musste der ADAC her. Während der Machaniker bei mir war und meinen Sprinter auf Vordermann brachte, unterhielt ich mich mit ihm und es stellte sich heraus, dass der Spieler „Kraisors“ zufällig sogar der Chef des „Mechaniker“-Jobs war.
Anmerkung: Der Mechaniker-Job vereint die Tätigkeiten von ADAC und A.T.U.-Werkstatt unter einem Namen.

Ich sagte (eigentlich nur spaßeshalber): „So häufig, wie ich euch rufe, könnte ich glatt bei euch anfangen…“  und Kraisors entgegnete zu meiner Überraschung: „Schreibe eine Bewerbung, natürlich im RP-Stil, und schicke sie mir privat auf dem Discord, ich suche aktuell Leute.“

Zum Verständnis muss ich an dieser Stelle hinzufügen, dass es sich hierbei um einen „Whitelist-Job“ handelt. Dies bedeutet, dass der Job manuell durch einen Server-Admin gesetzt wird. Im Arbeitsamt ist dieser Job (genau wie alle übrigen Whitelist-Jobs, darunter Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei) nicht aufgelistet!

Nach Abschluss meiner Tour schrieb ich direkt meine RP-Bewerbung und nach rund 30min Schreibzeit war diese – natürlich mit fiktiven Adressdaten geschmückt – fertig (hier downloadbar), danach machte ich mich wieder „auf Tour“ mit meinen Auslieferungsfahrten. Noch am Tag der Bewerbung, es war vielleicht 2 Stunden später, wurde ich per InGame-Chat auf den TeamSpeak beordert, um meine Bewerbung zu besprechen (das ging schneller als gedacht).
Kraisors teilte mir dort mit, dass es neben mir noch einen weiteren Bewerber gab und „[…] deshalb müsse mir leider mitgeteilt werden, dass ich angenommen bin“ (so in etwa war der Wortlaut).
Typisch Kraisors eben, der wollte mich mit der irreführenden Formulierung etwas auf den Arm nehmen und es dauerte auch einen kleinen Moment, bis es „Klick“ in meinem Kopf machte. Es wäre außerdem mitunter einer der besten RP-Bewerbungen gewesen, die er jemals bekommen hätte, lobte er mich anschließend noch.

 

Karrierebeginn als Mechaniker

Zunächst erfolgte natürlich eine kleine Einweisung, wie die deutschen Übersetzungen des Mechaniker-Menüs (weil auf Englisch) lauten, wie die Reparatur eines Fahrzeugs rollenspielkonform ausgeführt wird und wie die Preise, welche von den Kollegen alle für die Reparturen genommen werden, lauten. Ich orientierte mich an den Angaben vom Chef: Generell kostet die Anfahrt je nach Entfernung zwischen 500 und 1.000 Euro, für einen Reifenwechsel werden 500 Euro und für einen Motorschaden zwischen 1.000 und 2.000 Euro berechnet. Ich schrieb mir alles fleißig auf meinen Zettel auf, nach einer halben Woche hatte ich die Preise aber auch schon im Kopf.

Außerdem wurde ich daran erinnert, dass wir als ADAC-Mitarbeiter auch eine Vorbildfunktion gegenüber den anderen Spielern haben. Das beherzigte ich, denn wir mit unserer gelben Rundumleuchte haben kein „Wegerecht“, wie es die Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst haben (versteht sich von selbst). Der ADAC braucht also immer etwas länger, bis er am Einsatzort ist, da er sich an die Straßenverkehrsordnung (StVO) halten muss.

Jedenfalls immer noch voller Freude, jetzt den Mechanikern anzugehören, ging es im allerersten Einsatz gemeinsam mit einem alteingesessenen Kollegen per Flachbett zum Einsatzort. Danach durfte ich auch schon alleine auf Tour und bereits am zweiten Tag war die rollenspieleigene Presse vor Ort und berichtete von mir als „neuen ADAC-Mitarbeiter“, wozu auch dieser ScreenShot gemacht wurde:

Einsatz als ADAC-Mechaniker, 11.11.2018

 
Realismus im Rollenspiel?

Es sind inzwischen mehrere Tage (grob geschätzt zwei Wochen) vergangen und ich habe diverse Kundenaufträge als Mechaniker zur Zufriedenheit aller Beteiligten abgewickelt.
Um mich mit den Kollegen koordinieren zu können, wer zu welchem „Dispatch“ (Auftrag) fährt, musste ich mich auch stets bei Dienstantritt im TeamSpeak-Channel des ADAC einfinden. Für mich als regulärer TeamSpeak-Gegner, der von zu viel „Gebrabbel“ sehr schnell Kopfschmerzen bekommt, war das zwar etwas ungewohnt, aber da dort nur das relevanteste besprochen wurde (ansonsten Mic muten), war es absolut akzeptabel und habe nicht auch nur ein einziegs Mal vergessen, parallel in den TS zu gehen (ganz im Gegensatz zu manch Anderen, die sich dann woanders im TS aufhielten oder erst gar nicht dort Online waren).

An einem Abend sagte ich gegenüber dem Admin „Duci“, und wir waren nur zu Dritt – und unter uns – auf dem Server, dass es für mich etwas unlogisch ist, dass die Polizei bei absolut jedem Anlass mit Blaulicht fährt.

Hintergrund ist ein LiveStream des Admins Avi (bzw. Avitamin), bei dem ich auf Twitch, was ich parallel zum eigenen Spiel verfolgte, einen Gefangenentransport ins Gefängnis, wohl bemerkt unter aktivem Einsatz von Blaulicht und Martinshorn, verfolgen konnte. In der Realität werden solche Transporte jedoch ohne Einsatz des Blaulichts abgewickelt! Es ist auf dem Gefangenentransporter ausschließlich für den Notfall verbaut, wie z.B. einem Autobahnstau, um den Zeitraum eines Stillstands zu minimieren (Beleg in Artikel der Süddeutschen Zeitung). Ein Gefangenentransport bedetuet logischerweise nicht „Gefahr in Verzug“, denn der Gefangene ist auf der Rückbank in sicherem Gewahrsam, weshalb für Blaulicht und Martinshorn auch keine Handlungs- und Rechtsgrundlage gegeben ist.
Dies wurde nicht realitätskonform nachgestellt. Gleiches Recht für alle, denn was von den Spielern im Sinne von realitätsgetreues Verhalten erwartet wird, gilt auch für Polizisten – und erst recht von Admins wird in höchstem Maße ein vorbildliches Verhalten erwartet.

Die Aussage, die besser nicht gesagt wurde

Am nächsten Tag kam ich auf den TeamSpeak und kurz darauf folgte direkt – im verärgerten Tonfall – der nächste Einlauf vom Serverbetreiber, was ich am Vorabend für eine Aussage getätigt hätte, er wolle dies betreffend mit mir sprechen. Ich war allerdings in der A.T.U.-Werkstatt als einziger Mechaniker vor Ort und konnte den Kunden daher jetzt nicht, ohne das Rollenspiel zu verlassen, entsprechend seiner Aufforderung einfach ein paar Minuten stehen lassen. Ja, es war eine sofortige Aufforderung, es war keine Bitte und unter absoluter Ignoranz des aktiven Rollenspiels, das er derart hoch achtet! Ich fragte ich ihn daher, ob ich seine Person nun über das Rollenspiel stellen sollte und wie ich das dem Klienten in der A.T.U. rollenspielkonform mitteilen solle… und erst dann verstand er, dass ein Gespräch mit ihm logischerweise zu warten hat, bis ich mein Rollenspiel als „Tuning-Mechaniker“ in der A.T.U. beendet habe.

Anschließend stellte ich meinen Charakter in eine Ecke und wechselte in den TeamSpeak-Channel der Admins. Ich war ohnehin noch total Perplex, als der Betreiber in derart unverschämter Weise im TS auf mich zugekommen war, zumal die Aussage auch gegenüber dem Admin Duci getätigt wurde und somit er es hätte sein müssen, der es abschließend klärt. Zu meiner Aussage vom Votrag durfte ich mir jedenfalls – zum zweiten Mal in herablassendem Tonfall (ist wohl Standard bei ihm), – eine Standpauke anhören.

„[…] Generell alle Einsätze innerhalb Berlins werden mit Blaulicht und Martinshorn angefahren, zumal es sehr häufig Dispatches ohne Beschreibung gibt […]“, war eine Aussage neben vielen Anderen.
Anmerkung: Mit Berlin ist die große Hauptstadt im unteren Teil der Map gemeint.

Nur blöd, dass er sich alleine schon in der Art, wie er auf mich zugekommen war, das Gespräch versaut hatte und in der damit verbundenen Unwissenheit von mir auch nicht den Kontext erfuhr. Er konnte dabei nicht beachten, dass dieser Einsatz, auf den ich mich bezog, zum Gefängnis ging und sich dieses nicht im Berliner Raum befindet, sondern deutlich außerhalb! Er hatte – wie üblich, – mit seiner persönlichen Meinung und Ansicht endlos auf mich eingeredet… er redete weiter und weiter… und ließ sich nicht mal unterbrechen, so wenig Anstand wird den eigenen Spielern entgegen gebracht! Wenn ich einen endlosen Monolog hören will, dann schmeiße ich mir ein Hörbuch in den Player…

Das ist jedenfalls ein perfektes Beispiel für grobes Desinteresse an User-Kritik, denn eine Offenheit wurde seinerseits nicht im geringsten Ansatz dargestellt! Jemand, der sich als „Gründer“ und „Chef“ sehr hervorgehoben sowohl auf der Map als auch an seinem Nickname darstellt, ebenso permanent an vorderster Front des Support ist, der muss auch die Bereitschaft an den Tag legen, sich Kritik anzuhören und mit dieser umgehen zu können. Diese muss dann, völlig ungeachtet etwaiger persönlichen Empfindungen, wodurch es womöglich als Vorwurf aufgefasst würden, auf den Kontext bezogen beantworten werden (statt wer weiß wie weit mit themtisch irrelevanten Dingen auszuschweifen). Dies war allerdings nicht gegeben und diesbezüglich warf ich ihm auch knallhart an den Kopf, dass er „mich zigfach wiederholend, mit verschiedensten Begründungen und Analogien versehen, tot quatscht, so dass man danach keine Lust mehr hat, überhaupt weiter zu sprechen, denn es provoziert nur weitere endlose Monologe seinerseits“. Eine Konversation wird in dieser Form jedenfalls nicht geführt!

 

Die Neider auf seinen Erfolg

Auch meinte er etwas erzählen zu müssen, dass ein großer Neid auf seinen Erfolg mit SimReportsRP seitens anderer Serverbetreiber besteht und diese ihn mit Hasstexten, sogar Drohungen, belästigen. Auch sog. DDoS-Attacken gab es zwischenzeitig auf den Server. Diese Info mag sicherlich nett gemeint sein, trug aber zum Sachverhalt nichts bei und ist sicherlich auch keine Entschuldigung dafür, derart herablassend auf andere Spieler zuzugehen.

Mit seiner Aussage „Du bist ja noch relativ neu und im Rollenspiel unerfahren“ gab er meinem Bild von sich ohnehin den „Gnadenschuss“ und verscherzte es sich endgültig, das letzte bisschen übrigen Respekt für ihn war damit erloschen.
Ich spiele seit rund sechs Jahren (Stand 12/2018) rollenspielkonform als Captain (und auch Admiral der Flotte) in „Star Trek Online“. Die damit gewonnene Rollenspiel-Erfahrung kann sicherlich nicht als „unerfahren“ bezeichnet werden. Wieso wird auch seinerseits vorschnell über andere Menschen geurteilt, ohne sie überhaupt zu kennen? Es ist absolut niveaulos, sich einbilden zu können, andere Menschen zu „kennen“, nur weil hier und da ein paar Worte miteinander gewechselt wurden oder dass es ausreichend sei, dass ein Spieler noch nicht viel Erfahrugn auf einem Server gemacht hat

Außerdem wurde mir mitgeteilt, dass meine Kritiken negativ aufgefasst würden. Ich gäbe ihnen das Gefühl, den Server „madig zu reden“. Meine Intention war aber immer entgegengesetzter Natur, denn nur durch konstruktive Kritik kann sich etwas verbessern.
Nach dem ganzen Theater im Discord und auf dem TeamSpeak reduzierte ich jedenfalls meine geäußerten Kritiken und Meldungen und hielt mich weitestgehend im Hintergrund, um nicht noch mehr die Aufmerksamkeit auf mich zu lenken, ergo macht man das, was man eigentlich nicht macht: „Fresse halten und Runterschlucken“. – Anders wollen sie es wohl nicht, wenngleich es meinen Prinzipien widerspricht.

 

Entwickler von „OMSI – Der Omnibussimulator“?

Nicht zuletzt darf nicht unerwähnt bleiben, dass der Chef von SimReportsRP tatsächlich behauptete, er hätte am Spiel „OMSI – Der Omnibussimulator“ als Entwickler mitgewirkt. Hätte er „AddOn-Entwickler“ (ein kommerzieller Sub-Entwickler) oder „Modder“ (in User-Position) gesagt, wäre es etwas anderes gewesen, aber er hat sich als „Entwickler“ aufgespielt.

Ich weiß aus eigener Erfahrung und durch die direkte Zusammenarbeit sowohl mit den Entwicklern als auch mit dem Publisher durch meine Position als Betreiber der OMSi-WebDisk, dass das Spiel von zwei Herren, nämlich Marcel K. und Rüdiger H. (nicht ohne Grund hieß deshalb die Firma auch MR-Software GbR) entwickelt wurde. Sein Vorname, beginnend mit „D“, ist defintiv nicht darunter, er wird nicht einmal im Handbuch unter den Danksagungen/Credits aufgeführt! Faktisch ist es also eine Falschaussage gewesen.

Im offiziellen OMSI-Forum konnte ich seinerseits auch nur eine Hand voll Beiträge finden, aber auch dort wird er (rangtechnisch) nicht in besonderer Position hervorgehoben, was bestätigt, dass er daher wohl kein Entwickler sein kann. Darüber hinaus schien er auch Betreiber eines nicht offiziell anerkannten Projekts namens „OMSI2News.com“ gewesen zu sein, wie mittels Google recherchierbar ist.

Ich hatte zuerst überlegt, dies an Aerosoft (Publisher und Vertrieb) weiterzugeben, es ist für mich schließlich nur ein Anruf, schließlich bin ich durch die WebDisk in ständigen Kontakt mit der Firma. Aber ehrlich, mir ist es das nicht Wert. Seine Aussage wurde meinerseits im TeamSpeak nicht als Beweis aufgenommen, d.h. im für ihn günstigsten Fall leugnet er es einfach (trotz der Tatsache, dass es Zeugen dafür gibt, die ihm aber mit Sicherheit den Rücken stärken würden) und damit steht es Aussage gegen Aussage… und der angestrebte „Denkzettel“, sich nicht alles erlauben zu können, wäre wohl auf eine Verfahrenseinstellung hinausgelaufen. Damit hätte ich also gar nichts „gewonnen“…

 

Beruf und Privat gehen vor? Denkste falsch!

Obige Überschrift ist die strikte „oberste Direktive“, nach der auch die Flotte „Saphir Omega“ in „Star Trek Online“ geführt wird. Auch in meiner „OMSI-WebDisk“ halte ich dieses Grundprinzip als oberstes Gebot stets aufrecht und bringe generell Verständnis auf, dass die mitwirkenden Kollegen nicht tagtäglich reinschauen oder auch mal ein paar Tage abwesend sind. Wir haben alle gemeinsam, dass dies ein unbezahltes Hobby ist und Hobbies jeglicher Natur stehen nach Berufs- sowie Privatleben erst an ganz hinterster Stelle.

Wer im Berufsleben angekommen ist und vielleicht obendrein in einer Partnerschaft oder gar Verheiratet ist (Stichwort: „eigene Familie“), der versteht sehr schnell, dass sich die Freizeit nicht immer frei ausgesucht werden kann und auch niemandem im Vorfeld bekannt ist, was im privaten oder beruflichen Umfeld passiert. Wer 2-3x pro Woche präsent ist, wird für mich persönlich als „ausreichend aktiv“ angesehen.

Später hatte (und habe ich noch immer) beruflich mehr zu tun, außerdem muss jeden Tag der Adventskalender in der OMSi-WebDisk befüllt werden (auch dafür geht locker täglich eine Stunde meiner Freizeit drauf). Daher habe ich unweigerlich weniger Zeit zum Spielen, wobei ich trotzdem versuchte, dort regelmäßig reinzuschauen, um zumindest Präsenz zu zeigen – sprich also zwei bis drei Mal pro Woche für mehrere Stunden. Tagtäglich für mehrere Stunden zu spielen war – und ist – zeittechnisch nicht möglich, dafür habe ich einfach zu viel um die Ohren.

 

Der letzte Tag

Am 03.12.2018 war ich in den frühen Mittagsstunden auf dem Server von SimReportsRP. Kaum war ich Online, kam auch schon der erste Dispatch (also Auftrag) rein. Ich war als einziger Mechaniker online (die meisten kommen erst zwischen Nachmittag und Abend), stieg also flott in den Schlepper und fuhr zum Einsatz. Auf der Fahrt las ich im Chat die Ankündigung, dass in 5min ein Neustart des Servers stattfinden würde, um einen „Performance Patch“ einzubinden.

Statt die Reparatur auszuführen, denn das machte jetzt keinen Sinn mehr, spielte ich also vielmehr „Taxifahrer“, indem ich die Person beim defekten Fahrzeug abholte und wir zur nächsten öffentlichen Garage fuhren, um uns dort (noch in letzter Minute) auszuloggen, so dass wir nach dem Login direkt das persönliches Fahrzeug „rausholen“ können. Andernfalls hätten wir nämlich Beide nach dem Login an der letzten Position des beschädigten Fahrzeug gestanden, aber unsere beiden Fahrzeuge wären (aufgrund des Serverneustarts) nicht mehr da gewesen und wir hätten zur Garage laufen müssen (hilfsweise TAXI rufen), insoweit war das Aufsuchen der öffentlichen Garage die einzig sinnvolle Lösung.

Nachdem der Server neu gestartet war und ich mich einloggte, schien das gesamte System überlastet zu sein: Die Texturen wurden nicht geladen (keine Straßen und Gebäude auf Höhe des Weihnachtsmarkts und angrenzender „Pennerparkplatz“ sichtbar). Ich loggte mich aus, leerte den FiveM-Cache und lies alles vom Server neu downloaden, aber als ich online kam, war es auch nicht besser als vorher. Der Server schien also gänzlich überlastet zu sein, womöglich hatte der eingespielte Patch irgendeinen Fehler verursacht.

Es folgte aber auch schon direkt ein neuer Auftrag und da ich keine Zeit verlieren wollte, zumal das Betriebsgelände der A.T.U. in entgegengesetzter Fahrtrichtung war (wo ich nur den ADAC-Einsatzwagen beziehen kann), fuhr ich kurzerhand mit meinem privaten Fahrzeug zum Einsatz. Es war ohnehin nur ein kleiner Reifenplatzer. Wie bei mir üblich, gab es als „Service-Leistung“ auch noch eine kleine Autowäsche, denn aufgrund des dauerhaften Schneefalls sahen die Fahrzeuge oft dementsprechend schmuddelig aus und eine kleine Bonus-Serviceleistung bringt oftmals noch ein kleines Trinkgeld obendrauf. Also warum nicht? 😉

Nach Abschluss kam noch ein Motorschaden rein, auch dies erledigte ich direkt mit dem privaten Fahrzeug, danach wollte ich zurück zur A.T.U., um den ADAC-Einsatzwagen zu holen. Kaum war der Motorschaden auch erledigt, folgte ein erneuter unangekündigter Neustart (zumindest verlor ich [und auch alle anderen Spieler auf dem Server] unerklärlicherweise die Verbindung und ich hatte ohnehin schon Kopfschmerzen, weshalb ich mich auch nicht oben in der „Laberecke“ des TeamSpeak aufhalten wollte, wo vermutlich von den Admins über den Neustart informiert wurde; ich war aber unten im ADAC-Channel – also sah ich einfach mal darüber hinweg) und als ich dann endlich wieder auf dem Server war, bezog ich erst mal schnell den Einsatzwagen. Als ich nach einer kleinen Einkaufs-Tour (für lebensnotwendiges Brot und Wasser nebst Hundefutter – alles war aus meinem Inventar verschwunden mit einem Gegenwert von über 10.000€) zurück war, sah ich noch einen Einsatz von Polizei und Rettungsdienst unmittelbar vor der öffentlichen Garage. Scheinbar gab es einen Verkehrsunfall eines Rollerfahrers:

ScreenShots auf SimRePortsRP vom 03.12.2018, 18:01 Uhr

Kurz darauf kam es – schon wieder – zu einem unangekündigten Neustart des Servers und ich war in dem Moment stinksauer (rückblickend war die Verärgerung meinerseits zu Unrecht, weil die Neustarts alle 6h [ca. 0:00 Uhr, 6:00 Uhr, 12:00 Uhr, 18:00 Uhr] allgemein bekannt sind, aber das hatte ich nicht mehr auf dem Schirm und da von meiner Verärgerung sowieso niemand wusste, gibt es auch nichts, wofür ich mich bei jemandem entschuldigen müsste; es sind aber auch bescheuerte Uhrzeiten, die sich ausgesucht wurden). Ich war jedenfalls für den Tag mit dem Spiel fertig und genoss lieber ein paar Stündchen auf der Couch vor dem TV, das habe ich schon länger nicht mehr gemacht.

 

Überraschende Kündigung

Während ich am 04.12.2018 mit der (echten) Arbeit zugange war, zeigte mein Handy eine private Discord-Mitteilung von (JS-)Dawn, meines Kenntnisstands ein Co-Admin des Servers, an. In der Mitteilung hieß es:
„[…] Aufgrund einer sehr hohen Inaktivität von Ihrer Seite aus, müssen wir Sie leider entlassen. […]“

Ich war am Vortag noch Online, von den frühen Mittagsstunden bis zum Serverneustart um kurz nach 18 Uhr (siehe ScreenShots oben). Scheinbar bin ich dennoch zu „Inaktiv“. Das hat mich doch sehr stark entrüstet, dass in diesem Spiel kein Raum für privates und berufliches gelassen wird.

Ich frage mich: Sind die als „Führungspersonal“ eingesetzten Mitmenschen etwa alle noch Minderjährig und kennen daher nicht den Stress von Berufs- und Privatleben sowie die Verpflichtungen des Alltags? Vielleicht bin ich einfach zu „Alt“ für diesen Rollenspiel-Server, dass ich eben nicht in ihrer „jugendlichen Leichtgängigkeit“ durch’s Leben gehe, sondern auch noch weitere Verpflichtungen habe?

Es bewies nur eines:
Jugendliche sind in einem Rollenspiel als „Vorgesetzte“ ungeeignet. Ihnen fehlt die soziale Mentalität, da sie vom echten Leben noch keine Ahnung haben! Wie denn auch, wenn sie in „Hotel Mama“ wohnen, ihnen dort der Arsch nachgetragen wird, täglich das Essen – wie von Geisterhand – auf den Tisch kommt, sie nur marginal im Haushalt mithelfen müssen und obendrein für ihren Lebensunterhalt nicht selbst einstehen, weil sie nur die Hand aufhalten und Taschengeld vom Elternhaus bekommen?

Ich schüttel mit dem Kopf über diese Haltung. Aus dem Kindes- und Jugendlichenalter bin ich schon lange raus und als erwachsene Person will ich keineswegs denselben Erwartungen unterliegen, wie es bei Schülern – mit ganz viel Freizeit – der Fall ist! Die Verpflichtungen als Erwachsener sind gänzlich andere, welche ein Kind bzw. Jugendlicher noch gar nicht kennt und erst noch in diese hineinwächst.

Die optimale (oder bessere) Lösung wäre jedenfalls gewesen, mehr Personal einzustellen, statt andere rauszuschmeißen, die ihre Arbeit zufriedenstellend machen und – unter Rücksichtnahme von privaten und beruflichen Verpflichtungen – dennoch regelmäßig (2-3x wöchentlich) auf den Server reinschauen und ihrer „virtuellen Arbeit“ nachgehen. Eine tägliche Aktivität kann und darf nicht erwartet, geschweige denn Vorausgestzt werden, das entspricht einem Kindergarten-Niveau!

Auf meine diesbezügliche Kritik gegenüber (JS-)Dawn bin ich jedenfalls auf taube Ohren gestoßen, denn er stellte weiterhin und trotz Kenntnis über mein Alter und meinen privaten und beruflichen Verpflichtungen die Erwartungshaltung, dass ich für den virtuellen Job täglich im Spiel aktiv zu sein habe.

Ich dachte noch ein paar Tage über diese Worte nach, ob die an mich gebrachte Erwartung überhaupt vereinbar wäre, aber ich kam auf „keinen grünen Zweig“. Schlussendlich zog ich die Reißleine und verabschiedete mich kommentarlos vom SimReports-Discord-Server und bin seither auch nicht mehr im Spiel gewesen. Das Verhalten widerspricht meinen Prinzipien und ich lasse mir von Dritten nicht „befehlen“, wann und wie oft ich einem Hobby nachzugehen, nämlich auf dem Server zu spielen, habe!

 

Ihr entscheidet selbst…

Es steht außer Frage, dass der Server sehr schön und liebevoll gemacht ist, aber mit der Führungsebene, besonders mit dem – nach meinem persönlichen Eindruck – narzisstischen „Gründer“ respektive „Chef“, werde ich keinesfalls warm. Ich bin mit „SimReportsRP“ fertig, dieser letzte Vorfall, die Kündigung als Mechaniker und die damit verbundene unmoralische – wenn nicht sogar unsoziale – Erwartungshaltung, hat das Fass zum Überlaufen gebracht.


Meine auf tatsächliche Vorkommnisse gestützte Geschichte ist damit fertig erzählt.

— Wörki

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