GTA Online: Neue Bannwelle

 

Wie der YouTuber „Slag“ berichtet, hat Rockstar mit Einführung des neuesten DLC „Southern San Andreas Super Sport Series“ einiges im Quellcode geändert, womit besser und schneller gegen „ModderCheater, Hacker“ vorgegangen werden soll. Im Grunde ist es eine gute Idee, um das Spielerlebnis für alle Spieler ausgewogener zu gestalten, wäre da nicht ein Haken: Das System ist ungenau und so werden auch Unschuldige gebannt!

 

Theorie zum fehlerhaften GTA-Bannsystem

Ganz besonders soll ein bestimmtes MOD-Menü vom System erkannt werden und löst daraufhin den Bann aus, der genaue Name des MOD ist unbekannt. Das System erkennt aber die Nutzung nicht auf den einzelnen Modder/Störer bezogen, sondern bezichtigt auch weitere Spieler der öffentliche Sitzung der MOD-Nutzung. Wenn also ein Spieler in einer öffentlichen Sitzung ein „MOD-Menü“ nutzt, werden auch Unschuldige, darunter potentiell durchaus auch Opfer einer Modder-Attacke, mit einem Bann bestraft. Dieser Bann aus GTA Online umfasst beim ersten Verstoß einen temporären Ausschluss von 30 Tagen, bei Wiederholung ist dieser permanent. Spieler mit einem vorbelastetem Spielerkonto sind daher insbesondere stark gefährdet und riskieren gegenwärtig ihren gesamten GTA Online-Account.

 

Lösungsweg

Der YouTuber „Slag“ rät dazu, gegenwärtig nur auf private Sitzungen auszuweichen, wo nur befreunde Spieler teilnehmen können. Damit würde das Risiko reduziert, dass sich darunter ein „Modder“ befinden kann. Die beste Lösung sei sogar, das gesamte Online-Spiel vorläufig zu meiden, bis es Rockstar gefixed hat.

 

Das originale Video des YouTubers slag dazu:

Originalvideo: https://www.youtube.com/watch?v=s8RWnkJuW_k

 


 

Statement

Seitens unserer Spielergemeinschaft meinte „Wörki“ dazu, dass allgemein bekannt sein sollte, dass sich (egal ob temporär oder permanent) der Support von Rockstar außerstande sieht, eine Sperre aufzuheben. Darüber hinaus ist ein vorbelasteten Benutzerkonto umso gefährdeter, da es irgendwann völlig grundlos zu einem permanenten Bann kommen kann, wobei eine Kontaktaufnahme zum Support dann sinnlos ist.

Gegen diese Willkür vorzugehen ist aber kaum möglich, denn die Nutzungsbedingungen besagen, vgl. hier insbesondere den letzten Satz:

VERHALTENSREGELN

Die nachfolgenden Regeln, Verhaltensweisen und Verzichtserklärungen (Disclaimer) regeln die Online-Serviceleistungen und/oder gelten im Zusammenhang mit der Nutzung derselben.

Durch die Nutzung der Online-Serviceleistungen verpflichten Sie sich, dass Sie:
(1) die Online-Serviceleistungen nur für legale Zwecke, nur für Ihre persönlichen, nicht-kommerziellen Zwecke und im Einklang mit den geltenden Gesetzen verwenden;
(2) andere User nicht an der Nutzung oder am Genuss der Online-Serviceleistungen hindern (zum Beispiel durch Störmanöver, Hackeraktivitäten, Beeinträchtigung oder Sabotage);
(3) die Online-Serviceleistungen nicht verwenden, um Material zu kreieren, hochzuladen oder zu posten, das wissentlich falsch und/oder verleumderisch, ungenau, beleidigend, vulgär, obszön, ordinär, hasserfüllt, belästigend, sexuell orientiert oder bedrohend ist, bzw. das in die Privatsphäre eingreift, gegen Gesetze verstößt und nicht im Einklang mit den Normen der Gesellschaft steht;
(4) keine Materialien mit Copyrightschutz mithilfe der Online-Serviceleistungen posten, hochladen oder kreieren, es sei denn, Sie besitzen das Copyright an und im Zusammenhang mit den betreffenden Materialien;
(5) keine Informationen oder Software posten, hochladen oder übertragen, die die Online-Serviceleistungen in einer Art und Weise verändern, die Viren, Würmer, Zeitbomben, Cancelbots, Trojaner oder anderweitige schädliche, störende oder schädigende Komponenten enthält;
(6) keine Materialien posten, hochladen, kreieren oder übertragen, die einen Verstoß gegenüber dem Copyright oder anderen Rechten geistigen Eigentums einer anderen Partei darstellen;
(7) nicht cheaten (tricksen) bzw. keine unerlaubten Robot-, Spider- oder anderweitigen Programme im Zusammenhang mit den Online-Serviceleistungen benutzen;
(8) sich im Zusammenhang mit der Nutzung der Online-Serviceleistungen nicht als eine andere Person oder Einrichtung ausgeben, die Sie in Wirklichkeit sind; und
9) jeglichen Personen oder Einrichtungen keine Hilfeleistungen, Ratschläge oder Anweisungen bezüglich des Obenstehenden geben.
Alle diesbezüglichen Entscheidungen/Feststellungen obliegen dem alleinigen Ermessen des Unternehmens.

[…]

 

Der Spieler hat beim Kauf des Spiels die AGBs und alle damit verbundenen Regeln (Nutzungsbedingungen) akzeptiert. Im Nachhinein dagegen vorzugehen hat auch vor einem ordentlichen Gericht keinen nennenswerten Aussicht auf Erfolg, es sei denn, die o.g. Klausel (letzter obiger fetter Satz) in den Nutzungsbedingungen würde für Ungültig erklärt, worauf Rockstar zur Rücknahme des Banns gezwungen würde. Ob die Entsperrung aber überhaupt seitens Rockstar technisch möglich ist oder ob es letztendlich nur auf einen Schadensersatz hinaus läuft, ist rein spekulativ.

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